Smail Aitidar wuchs in einem Dorf an den Südhängen des Hohen Atlas auf, dort, wo die Wege zum Toubkal beginnen. Sein Vater Lahsen war einer der ersten lizenzierten Berber-Guides der Region, und Smail ging diese Routen, bevor er eine Landkarte lesen konnte.
Mit Anfang zwanzig hatte er den Toubkal bereits mehr als hundertmal in jeder Jahreszeit bestiegen – Frühjahrsschneefelder, sommerliche Geröllfelder, herbstlichen Nebel und winterliches Eis. 2010 formalisierten er und sein Bruder Mohamed, was schon immer eine familiäre Berufung gewesen war, gründeten Marrakech Eco Tours und bauten es zu dem Unternehmen aus, das es heute ist.
Smail spricht fünf Sprachen und ist beim marokkanischen Nationalen Fremdenverkehrsamt lizenziert. Er führt die technisch anspruchsvollsten Routen persönlich – Toubkal-Gipfelversuche, die Überquerung des M'Goun-Massivs und mehrwöchige Durchquerungen des Hohen Atlas – und bildet jeden Guide aus, der zum Team stößt.
Seine Guiding-Philosophie: „Die Aufgabe eines Guides ist es nicht, Menschen den Berg zu zeigen. Es ist, ihn sie fühlen zu lassen."