Warum dauert diese Reise drei Tage?+
Weil Merzouga und die Dünen von Erg Chebbi auf der anderen Seite des Atlas liegen. Drei Tage sind das, was die Entfernung erfordert — alles Kürzere führt entweder woanders hin als in die echte Sahara oder besteht fast nur aus Fahrt.
Was sehen wir während der Fahrt?+
Die Route führt über den Tizi-n'-Tichka-Pass und schließt Aït Ben Haddou sowie die Schluchtenlandschaft mit ein, sodass die Anreise selbst schon sehenswert ist, statt nur verlorene Zeit zu sein. Die Fahrt ist in Etappen mit Zwischenstopps unterteilt, nicht in einem Rutsch.
Wie ist die Nacht im Wüstencamp?+
Betten mit Decken im Zelt, gemeinsames Abendessen und vollkommene Stille, sobald die Generatoren abgeschaltet sind. Die Dünen sind wirklich dunkel, weshalb sich die meisten eher an den Sternenhimmel als an den Kamelritt erinnern. Bringen Sie eine warme Schicht mit — außerhalb des Sommers wird es nachts kalt.
Muss ich auf einem Kamel reiten?+
Nein. Der Kamelabschnitt zum Camp ist kurz und freiwillig — diese Strecke stattdessen zu Fuß zurückzulegen, ist üblich genug, dass die Guides damit rechnen. Die eigentliche Strecke wird ohnehin mit dem Fahrzeug zurückgelegt.
Wie viele Stunden Fahrt sind es pro Tag?+
Der erste Tag ist der längste: rund sechs bis sieben Stunden ab Marrakesch über den Tizi-n'Tichka-Pass auf 2.260 m, unterbrochen von Stopps in Aït Ben Haddou und zum Mittagessen. Tag zwei ist ruhiger, etwa vier bis fünf Stunden durch die Schluchtenlandschaft nach Merzouga. Tag drei ist die Rückfahrt und die längste zusammenhängende Etappe — wir nehmen die westliche Route über Alnif und Tazarine, die ruhiger ist als der Hinweg.
Wie sind die Sanitäranlagen und Duschen im Camp?+
Die festen Camps, die wir nutzen, haben Sanitärzelte mit fließendem Wasser und einer richtigen Dusche — privat oder gemeinschaftlich je nach Camp. Der Wasserdruck mitten im Erg ist bescheiden und warmes Wasser nicht zu jeder Stunde garantiert, aber es ist eine echte Dusche und kein Eimer. Wenn Ihnen ein Zelt mit eigenem Bad wichtig ist, sagen Sie es bei der Buchung, und wir kalkulieren ein Camp, das solche hat.
Kann ich mein Handy in der Wüste laden?+
Am Abend gibt es im Camp Strom über einen Generator, genug für Handy oder Kamera-Akku. Nachts wird er abgeschaltet, und das ist Absicht — die Stille und die Dunkelheit machen den größten Teil des Reizes aus. Nehmen Sie eine Powerbank mit, wenn Sie für Fotos auf Ihr Handy angewiesen sind.
Was passiert mit meinem großen Gepäck?+
Es bleibt im 4x4. Auf dem Kamelabschnitt zum Camp tragen Sie nur einen kleinen Tagesrucksack — packen Sie eine warme Schicht, eine Lampe und alles hinein, was Sie vor dem Morgen brauchen. Das Fahrzeug bleibt durchgehend bei unserem Fahrer.
Wie kalt wird es nachts?+
Kälter, als die meisten erwarten. Im Frühjahr und Herbst liegen die Nächte in den Dünen bei etwa 12–18 °C, im Dezember und Januar können sie an den Gefrierpunkt gehen. Das Camp stellt Decken, aber packen Sie eine warme Schicht für den Abend ein — die Temperatur fällt schnell, sobald die Sonne weg ist.
Ist das für Kinder geeignet?+
Ja, Familien buchen die Tour regelmäßig. Der Kamelritt ist kurz und freiwillig, es wird kaum gelaufen, und die Route ist als leicht eingestuft. Die eigentliche Überlegung bei kleinen Kindern sind die langen Fahrtage, nicht die Wüste selbst.